Was Ihrem Teppich nicht gut tut

………….uns schon!

Sand und Schmutz

 Mit den Schuhen auf den Teppich gebrachter Sand fällt ins Grundgewebe durch und wirkt zwischen den Knoten wie ein Mühlstein. Die Wolle wird damit im Unter Gewebe übermäßig strapaziert und kann sich auflösen. Der Sand und Schmutz muss also ausgeklopft oder herausgesaugt werden. Die regelmäßige Pflege mit dem Staubsauger sollte in wöchentlichem, wenn notwendig auch öfteren, Abständen geschehen. Es ist darauf zu achten, dass der Staubsauger ( wenn möglich ) nur in Strichrichtung ( mit dem Flor ) über den Orientteppich geführt wird. Das beste für einen Teppich ist das Klopfen im Schnee.

 Motten

 Die Motte ist ein Geruchstier und wird von der Wolle angelockt. Mottenschäden entstehen am leichtesten dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. Die Teppichmotte liebt ein ruhiges Leben und sucht sich gern dort eine Stelle zur Eiablage ( bis zu 200 Stück ) wo sich eine schöne Schicht Staub angesammelt hat sowie die Voraussetzungen Dunkelheit, Feuchtigkeit und Wärme gegeben sind. Bis zu vier Generationen pro Jahr können Eier ablegen. Während der Entwicklungszeit der Larven zerstören sie große Mengen an tierischen Produkten wie z.B. Wolle, Leder sowie Pelz-arten. Dadurch entsteht der sogenannte und gefürchtete Mottenfrass. Sind aus den Larven Falter geworden, richten sie keinen Schaden mehr an. Ein Teppich, der täglich benutzt und regelmäßig gesaugt wird, ist gut geschützt. Solche Teppiche brauchen auch nicht imprägniert zu werden.

 Nässe und Feuchtigkeit

 Jeder Form von Nässe ist für Wolle, Baumwolle oder Seide schädlich. Bei länger einwirkender Feuchtigkeit werden alle diese Materialien morsch und mürbe. Besonders gefährlich sind Bodenvasen oder Blumentöpfe, die direkt auf dem Teppich stehen. Sie geben die Feuchtigkeit nach unten ab. Teppiche mit Wollkette reagieren besonders empfindlich auf Feuchtigkeit. Sie führt zum Verziehen und damit zu Wellenbildung im Teppich. Teppiche gehören weder in feuchte Räume noch auf nasse Böden. Wird der Fußboden nass aufgewischt darf der Teppich erst dann wieder aufgelegt werden, wenn der Boden vollkommen trocken ist.

Und wenn einmal ein Eimer mit Wasser umkippt?

 Das macht dem Teppich gar nichts. Die Nässe selbst verträgt er ohne weiteres. Nur länger anhaltende Feuchtigkeit macht den Burschen muffig. Sorgen Sie also dafür, dass er auch von unten Luft kriegt und gründlich durchtrocknen kann.

 Trocknen

 Trocknen aber sollte er am Boden, glatt ausgebreitet in einem gut belüfteten Raum. Noch besser draußen auf Stein-, Zement- oder trockenem Sandboden. Flor nach unten, wenn die Sonne scheint ; denn im feuchten Zustand sind die Farben besonders lichtempfindlich.